Wie beginnt man eine wunderschöne Wanderung ins Erzgebirge?! Ein trockener Sonntagmorgen wird zu einem langen sonnigen unvergesslichen Wandertag für 7 Wanderer aus Burgstädt und Chemnitz. Wie gewohnt ging es vom Bahnhof Burgstädt mit dem Zug nach Chemnitz und mit dem Bus zum Ausgangspunkt in Zöblitz an der Schulstraße. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt und an einer „Bücher“-Stele bekommen wir auch gleich einen Eindruck vom berühmten Zöblitzer Sepentin, toll. Weiter ging es zur Hüttstattmühle auf dem Panoramaweg. Die Herbstfarben in den Wäldern wurden durch die Sonne hervorgehoben, eine Wohltat für Geist und Seele. Richtung Morgensternhöhle auf 711 m über NN wollten wir noch etwas höher hinaus ins Erzgebirge. Der Vogeltoffelfelsen bescherte uns den besten Ausblick über das Tal der Schwarzen Pockau (Schwarzwasser). Eine Rast gönnten wir uns an der Hüttstattmühle. An einer Schutzhütte werden wir durch ein angebrachtes Standort-Schild, darüber informiert, dass es hier bis in die 1960er Jahre eine Köhlerei. Nun geht es durch das Rungstocktal in Richtung Pulvermühle (das was noch übrig steht), die schon zu Olbernhau gehört. Im Zentrum der Stadt geht es zum Museum im Rittergut und zum Markt, dann noch einmal hinaus auf den Olbernhauer Rundwanderweg, der uns tolle Ausblicke auf die Stadt und die umliegenden Berge beschert. Und wir müssen uns sputen, die Dunkelheit kommt. Über
den Buttermilch-Weg sind wir ziemlich schnell am Ziel. Uns fasziniert noch die Purple Path Skulptur von Jay Gard bevor wir mit Bus und Bahn, die Wanderung Richtung Chemnitz und Burgstädt glücklich beendeten.
Bis zum nächsten Mal TSCHÜSS
Sylvia Herpich
